Willkommen

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Vielen Dank, dass du meinen Blog besuchst!
Ich bin Ryusei, 20 Jahre alt und habe mich entschieden einen Blog zu machen, wo ich über meine Hobbys rede. Hier findest du Reviews zu Anime, Manga, Serien, Filmen… aber auch ein paar Meinungblogs über Themen die mich interessieren und über die ich gerne mal reden würde.
Update: Jeden Donnerstag und Sonntag.
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Fire Emblem Fates: Vermächtnis #G4

Fire Emblem Fates: Vermächtnis

Erscheinungsjahr: Juni 2015
Land: Japan
Publisher: Nintendo
Konsole: Nintendo 3DS
Spielzeit: 16:24 (+die Spielzeit in welcher ich verloren habe)

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Da mich Awakening schon so begeistert hatte, beschloss ich gleich nahtlos mit dem nächsten Spiel loszulegen, welches mir die Freundin ausgeliehen hatte – in diesem Fall Fire Emblem Fates: Vermächtnis. Ich hoffe, ich bekomme noch die Gelegenheit Herrschaft und Offenbahrung zu spielen, einfach der Vollständigkeit halber, weil ich die Reihe so mag und ich unbedingt wissen möchte, wie es anders verläuft.

Der Hauptcharakter wuchs in einem Schloss im Königreich Nohr auf. Er hat vier Geschwister welche ihn sehr lieben und in deren Gegenwart er sich wohl fühlt. Schon seit Jahren liegt Nohr mit dem Königreich Hoshido im Krieg und die Lage spitzt sich immer weiter zu.
Eines Tages befielt der König dem Hauptcharakter, sich zu beweisen indem er zwei Gefangene aus Hoshido hinrichtet. Doch da er ein gutes Herz hat, sieht er keinen Sinn darin sie zu töten und stellt sich gegen den König – kurze Zeit später wird er auf eine Mission geschickt und wie zu erwarten wird er von Hans – einem Straftäter, der für den König arbeitet – in eine Schlucht gestoßen. Allerdings bekommt der Hauptcharakter unerwartet Hilfe und landet im Königreich Hoshido, direkt im Schloss der Königsfamilie. Es stellt sich heraus, dass er der entführte Sohn ist, der vor Jahren von dem König aus Nohr mitgenommen wurde und sie eigentlich seine richtige Familie sind.
Kurz darauf wird die Königin ermordet und er stellt fest, dass er die Ziele des Königs von Nohr nicht gut heißen kann und möchte nun gegen ihn vorgehen.
Als es dann später zu einem Kampf kommt steht er auf dem Schlachtfeld seiner „alten“ Familie gegenüber – doch wie entscheidet er sich? Bleibt er bei seinen Blutsverwandten? Entscheidet er sich für seine Adoptivfamilie? Oder wendet er sich keiner Seite zu?
In Vermächtnis entscheidet man sich für die Seite von Hoshido. Die Story ab da verläuft natürlich typisch, man versucht den König von Nohr zu besiegen, hat vorher jede Menge Schlachten zu schlagen und am Ende gelingt es einem.

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Zu den ganzen Zusätzen und dem Spielprinzip werde ich nicht mehr viel sagen, habe ich alles in dem Beitrag zu Awakening schon erwähnt und hier gibt es kaum Unterschiede zu seinem Vorgänger.

Allerdings muss ich sagen, dass ich Awakening deutlich besser fand – besonders was die Charaktere anging. Natürlich hatte Fates auch ein paar gute Charaktere, aber der Großteil war einfach Stereotypisch, fade und zum Teil auch langweilig. Besonders Camilla, mit ihrem komischen Mutterkomplex ging mir einfach tierisch auf die Nerven und in Vermächtnis kommt sie nur als Nebenrolle vor, ich will gar nicht wissen wie das mal ist wenn ich dann Herrschaft spiele.

Von den Hoshido Charakteren mochte ich Azama mitunter am liebsten – er war einfach total seltsam, eingebildet und hielt sich für den Besten und hatte dazu noch diese nüchterne „Jeder muss mal sterben“- Einstellung. Besonders, in der Nebenquest als man seine Tochter bekommen konnte und er einfach eiskalt sagt, dass jeder Mal sterben muss und erst dazu überredet werden muss sie zu retten. Seine Tochter mochte ich übrigens auch – während sie angegriffen wird, liegt sie einfach seelenruhig in ihrem Bett und schläft!
Weitere Charaktere aus Vermächtnis die ich mochte waren Ryoma und Saizou.

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Ich werde auf jeden Fall noch die anderen beiden Teile spielen, sofern ich die irgendwann mal in die Finger bekomme. An sich kann ich sagen, dass Vermächtnis kein schlechtes Spiel ist (auch das habe ich mehrere Tage am Stück durchgespielt) und wie jeden anderen FE Teil den ich bisher gespielt habe, hat auch er mich nicht losgelassen.

Stand: 13.12.2018

 

Sherlock #S2

Sherlock (Staffel 1-4) 

Staffeln: 4
Episoden: 12
Jahr: 2010
Land: Vereinigtes Königreich
Status: laufend

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Da ich zur Abwechslung einmal wieder einen Blogbeitrag über eine Serie machen wollte da diese Kategorie auf diesem Blog noch recht leer aussieht, dachte ich, dafür einfach eine meiner absoluten Lieblingsserien zu nehmen. Sherlock habe ich bisher schon dreimal komplett gesehen und besitze sogar die Manga dazu, wenn auch eher weil mir der erste Band zu Weihnachten geschenkt wurde (und ich die anderen dann ebenfalls haben wollte). Ich finde den Manga sehr gut, hätte ihn mir aber aufgrund des hohen Preises und der Tatsache, dass ich den Inhalt ohnehin schon kenne + die Staffeln auch besitze, nicht gekauft. (Bin trotzdem froh ihn zu haben).

Ich kam auf die Serie damals, wie so oft, durch eine Freundin die mir davon erzählte und meinte, es wäre eine Serie die genau meinen Geschmack treffen würde. Anfangs war ich allerdings von der Länge der Folgen etwas abgeschreckt, da sie immerhin 90 Minuten gehen, aber da es pro Staffel ja nur drei Folgen sind, konnte ich mich eher damit anfreunden und habe sie ein paar Wochen später tatsächlich auch angefangen und die erste Staffel sehr schnell geschaut. Allerdings hatte es dann etwas gedauert, bis ich endlich Staffel 2 und 3 schauen konnte, da ich mir die erste Staffel auf DVD kaufte und ich die Angewohnheit habe, Serien wenn ich sie einmal auf DVD kaufe dann auch nur da zu schauen. Staffel 4 hatte ich damals dann auch nur zufällig mal im Laden gesehen als sie auf DVD herauskam, wusste damals gar nicht dass es die schon gibt.

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[Achtung. Ab hier können Spoiler auftreten!]
Was ich an Sherlock besonders mag sind natürlich die Charaktere. Sherlock, der Soziopath, welcher nicht sonderlich gut mit Menschen klar kommt, was bei seiner Art definitiv kein Wunder ist. So sehr ich ihn auch mag, ich glaube im echten Leben wären mir solche Leute einfach viel zu anstrengend, als dass ich mit ihnen viel zu tun haben wollen würde. In Watson hat er dann einen Freund gefunden, auch wenn dieser oft von ihm genervt ist und man ihm ansieht, dass er sich mehr als einmal die Frage stellt, wieso er sich eigentlich noch mit ihm abgibt. Und auch die anderen Charaktere waren gut gestaltet – Mycroft, der talentiertere Bruder von Sherlock, der praktisch die Regierung ist, Moriarty der als Antagonist auftritt, der in vielen Verbrechen seine Finger im Spiel hatte und letztendlich stirbt und natürlich noch Mary, die spätere Frau von Watson die ein wirklich sehr interessanter Charakter war und die gerne noch länger in der Serie gesehen hätte.

Die ersten Staffeln von Sherlock waren auch wirklich gut, das Ende der zweiten Staffel, die mit seinem „Tod“ endete (auch wenn man wusste er war noch am Leben), die dritte Staffel die mit seiner Rückkehr beginnt, Mary die als interessanter Charakter eingeführt wurde und die einzelnen Fälle waren alle wunderbar durchdacht, kompliziert, aber für Sherlock wie gemacht. Die Dialoge in der Serie sind zum Teil lustig und vor allem auch gut geschrieben, die Charaktere kommen gut rüber.

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Auch wenn ich die vierte Staffel nicht schlecht fand, muss ich hier allerdings sagen, dass mir das „Sherlock-Feeling“ ein wenig gefehlt hat. Plötzlich taucht eine Schwester von Sherlock auf (die aber schon ab der dritten Staffel erwähnt wurde) und die letzte Folge der Staffel war auch überraschend anders und wich ein wenig von dem ab, was man sonst von den anderen Sherlock Staffeln gewohnt war, aber das war alles kein Problem, das hat die Serie für mich nicht schlechter gemacht.

Eine Sache gab es dann aber, welche mich an der vierten Staffel gestört hat: Watson, der immer ein loyaler Freund war und eigentlich immer sehr treu wirkte, hätte dann beinahe (!) seine Frau Mary betrogen, kurz nachdem sie ein Kind bekommen hatte. Das hat meiner Meinung nach überhaupt nicht zu den ehrlichen und treuen Watson gepasst, den man sonst so kannte und ich konnte das ehrlich gesagt auch nicht so ganz verstehen, warum sie das einbauen mussten (auch wenn mir klar ist, dass es die Schwester von Sherlock war, ich finde da hätte es andere Möglichkeiten gegeben, außerdem hatte sie sich ja später ohnehin als Therapeutin Watson genähert…)

Im Großen und Ganzen ist Sherlock einer meiner Favoriten und ich freue mich schon auf die nächste Staffel, die hoffentlich genauso gut wird die vorherigen!

Sherlock bekommt von mir eine 9/10.

Stand: 25.11.2018

 

 

 

 

 

 

Wie ich zu Anime und Manga kam… #T7

Schon seit Jahren in den Tiefen der Anime/Manga versunken, dachte ich mal einen Blogeintrag darüber zu schreiben, wie es bei mir eigentlich damit anfing.

Angefangen hat es (welch Wunder) mit Dragonball – ich kann mich erinnern, dass es immer abends (meist vor dem Abendessen) lief und ich hatte es mir damals immer zusammen mit meinem älteren Bruder angesehen. An dieser Stelle muss ich aber sagen, dass ich mich kaum daran erinnern kann – ich war damals vielleicht 5 Jahre alt, und habe nur noch bestimmte Szenen und die grobe Geschichte von DB im Kopf.

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Weiter ging es dann mit dem RTLII Kinderprogramm, welches vermutlich fast jeder geschaut hat – Digimon, Inuyasha, One Piece, Detektiv Conan und Yu-Gi-Oh (sowie die anderen Serien, die da noch liefen) habe ich alles sehr gerne und täglich gesehen. Wenn ich vom Hort oder der Schule nicht rechtzeitig zu Hause war, hat meine Mutter sie mir damals sogar noch mit einer alten Videokassette aufgenommen, dass ich sie mir dann später ansehen konnte.

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Irgendwann wurde ich älter und ungefähr in der sechsten Klasse schrieb mich ein Mädchen aus der Parallelklasse an. Wir unterhielten uns über Anime, wo sie mir erzählte, dass man online viel mehr Serien schauen konnte und mir die Links zu diversen Stream-Seiten schickte – und ab da tat sich für mich eine neue Welt auf.

Zuerst suchte ich mich also durch und fing mit Anime an, welche es auf Deutsch gab, wie z.B. Darker than Black, Vampire Knight und Inuyasha (welcher zu diesem Zeitpunkt ja schon lange nicht mehr im Fernsehen lief). Am Anfang graute es mich noch richtig davor mir einen Anime auf Japanisch mit Deutschen Untertiteln zu schauen, aber irgendwann – nachdem ich viele Ger Dub Anime die mir zugesagt hatten gesehen hatte – beschloss ich es zu versuchen und so schaute ich immer mehr. Mittlerweile schaue ich ja tatsächlich lieber auf Japanisch, mit meist englischen (oder deutschen, je nachdem wo ich schaue) Untertiteln und nur noch recht selten Dub, was nicht unbedingt daran liegt, dass ich Deutsche Synchro immer schlecht finde, sondern eher weil ich Anime oft wöchentliche anschaue wenn sie erscheinen und sie da ja noch nicht Synchronisiert sind.

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Wie ich schließlich zu Manga kam ist einfach erklärt. Während ich Anfangs nur Anime schaute (und mich mit dem Thema Manga noch nicht wirklich auseinander gesetzt hatte), kam es immer häufiger vor, dass ich Serien schaute die einfach endeten, ohne dass es eine Fortsetzung gab und oft dann nicht einmal bekannt war, ob überhaupt jemals eine kommen wird. Etwas, was mich auch heute noch sehr frustriert.
Als ich dann 07-Ghost schaute, und unbedingt wissen wollte wie er weiterging, beschloss ich mir den Manga zu kaufen (das war damals Anfang 2011) und so fing es an, dass ich mir immer mehr Manga kaufte, hauptsächlich allerdings nur wenn es keinen Anime dazu gab und sie interessant klangen oder eben der Anime mittendrin aufhörte und mich die Story genug fesselte, dass ich mir den Manga kaufte. Kurz darauf entdeckte ich auch Boyslove als Genre, womit sich viele meiner Käufe dann auch dahin richteten.

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Heute kann man sagen, dass ich wenige alte Mangareihen kaufe, sondern tatsächlich fast nur noch die Neuerscheinungen und dort dann immer versuche beim aktuellen Stand zu bleiben, damit ich nicht zu weit hinterher hänge. Ich habe nur wenige Reihen, die ich kaufte als schon mehrere Bände/alle Bände draußen waren. Heute bin ich auch etwas wählerischer was meine Auswahl betrifft und kaufe monatlich auch wesentlich mehr als damals noch.

Mich würde interessieren: Seit wann schaut ihr Anime, seit wann kauft ihr euch Manga? (Wenn ihr euch überhaupt welche kauft). Wie kamt ihr dazu, wie fing es bei euch an? (:

Stand: 12.11.2018

 

 

 

 

Tokyo Ghoul(:re) #A10

Tokyo Ghoul (alle Staffeln)

Staffeln: 4
Episoden: 12 pro Staffel
Jahr: Sommer 2014
Status: laufend

Staffel 1
Opening:
Unravel von TK from Ling Tosite Sigure
Ending:
Seijatachi von People in the Box

Staffel 2
Opening:
Munuo von österreich
Ending:
Kisetsu wa Tsugitsugi Shindeiku von amazarashi

:re Staffel 1
Opening:
Asphyxia von Cö Shu Nie
Ending:
Half von queen bee

:re Staffel 2
Opening:
katharsis von TK from Ling Tosite Sigure
Ending:
Rakuen no Kimi von von österreich

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Normalerweise schaue ich eine Anime-Serie immer erst zu Ende, bevor ich mein Urteil darüber fälle, aber in diesem Fall werde ich eine Ausnahme machen.
Ich gehöre nicht unbedingt zu den Leuten die ständig rumnörgeln, dass der Manga ja immer so viel besser ist als der Anime – es ist klar, dass man nicht jeden Manga zu 100% umsetzen kann und oft werden dann eben Szenen ein wenig abgeändert oder in die Länge gezogen etc. doch das muss deswegen nicht immer schlecht sein. Auch wenn viele Umsetzungen nicht super sind, sind die meisten doch immerhin „okay“.
Allerdings ist dies bei Tokyo Ghoul nicht der Fall, hier kann ich – als Leser des Manga – sagen, dass die Anime Umsetzung schlecht ist.

Ghoule sind Wesen, welche aussehen wie Menschen und unter ihnen leben, allerdings Menschenfleisch zum überleben benötigen, weswegen Jagd auf sie gemacht wird. Derzeit warnen die Medien vor allem vor dem „Vielfraß“ ein gefräßiger Ghoul, welcher beinahe jeden Tag einen Menschen verspeist, obwohl Ghoule normalerweise nicht so oft jagen müssen.
Ken Kaneki, Literaturstudent der Bücher liebt und bis auf seinen besten Freund Hide keine Freunde hat. Schon seit längerem schwärmt er für Rize – eine junge Frau, welche oft in dem Café ist, welches er ebenfalls mit Hide oft aufsucht. Irgendwie kommt er mit ihr ins Gespräch und sie verabreden sich zu einem Date.
Nachdem sie einen Tag zusammen verbracht haben, bittet sie Kaneki darum, sie doch nach Hause zu begleiten da sie Angst hat allein durch die Straßen zu gehen. Kaneki stimmt dem zu, doch wird von Rize in eine dunkle Seitenstraße gelockt, wo sich herausstellt, dass sie der „Vielfraß“ ist. Sie verletzt ihn, er versucht zu entkommen, doch zufällig landen genau dann Stahlträger auf Rize und begraben sie unter sich. So werden die beiden gefunden – Kanekis Organe stark verletzt, während die von Rize noch intakt sind, also werden ihm kurzerhand ihre Organe eingesetzt und damit beginnt für Kaneki ein neues Leben…

[Achtung. Ab hier können Spoiler auftreten!]
Die erste Staffel ist ganz gut und der Anime hatte einen guten Start, welchen man durch den Hype den er bekam auch deutlich merkte. Doch ab da ging alles bergab. Noch bevor ich angefangen habe den Manga zu lesen, empfand ich die zweite Staffel als eher schlecht und habe sie dann auch mehr zur Hälfte geschaut, da ich zu diesem Zeitpunkt langsam die Interesse verlor. Ein Freund legte mir damals Nahe stattdessen den Manga zu lesen, da dieser deutlich besser war und im Anime teils starke Änderungen vorgenommen wurden. Also kaufte ich mir irgendwann die ersten Bände und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen! In kürzester Zeit habe ich die bis dahin erschienen Bände von Tokyo Ghoul und :re gekauft und hier kann ich sagen dass der Manga wirklich um weiten besser ist.

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Der Manga hat eine so tiefgründige und ernste Story, mit sehr vielen interessanten Charakteren und auch die Verzweiflung, welche Kaneki durchlebt ist dort viel deutlicher spürbar. Es war so viel Material da, welches man richtig gut in einem Anime hätte umsetzen können, doch dass Potential wurde hier leider nicht genutzt, was ich bei einer solch guten Vorlage sehr schade finde.

Schon die zweite Staffel verläuft in eine komplett andere Richtung – hier schließt sich Kaneki plötzlich Aogiri an, was gar keinen Sinn ergibt und was so auch eigentlich nicht passiert. Obwohl er der Protagonist ist, sieht man in der zweiten Staffel anfangs nicht wirklich viel von ihm.
Der Tod von Hide wird zwar ganz gut dargestellt, doch ist auch nie so passiert. Im Manga sieht man ihn auch nicht sterben, man nimmt es aufgrund der Umstände lediglich an. Der Endkampf gegen Arima, welcher im Manga eine wichtige Rolle spielt, wird im Anime auch einfach komplett weggelassen und er endet mitten drin. Damals hab ich mich als Zuschauer schon ein wenig verarscht gefühlt, dass man den Kampf nicht gezeigt hat – denn Kaneki wird immerhin von Arima „getötet“, womit dann die Story von Tokyo Ghoul endet. Eine wichtige Szene, welche die Macher des Anime einfach rausgelassen haben.

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Tokyo Ghoul:re spielt dann zwei Jahre nach den Ereignissen aus Tokyo Ghoul. Sasaki Haise – welcher offensichtlich Kaneki ist – arbeitet nun für das CCG. Er hat seine Erinnerungen verloren, weswegen er nicht weiß, wer er in Wahrheit eigentlich ist. Für Leute, welche nur den Anime kennen, mag es jetzt noch verwirrender sein. Zwar erfährt man auch im Manga erst etwas später wieso er dort ist, aber immerhin hatte man dadurch, dass man wusste das Arima ihn „getötet“ zumindest eine Vermutung. In :re werden dann jede Menge neue Charaktere eingeführt, was selbst im Manga verwirrend wurde. Doch dadurch, dass die Macher versuchen aus irgendeinem Grund durch die Story zu hasten, fehlen hier wichtige Szenen oder Informationen, welche für die Zuschauer alles noch undurchsichtiger machen. Würde ich den Manga nicht kennen, hätte ich an vielen Stellen auch mit einem riesigen Fragezeichen auf der Stirn vor dem Laptop gesessen.

Die Charaktere sind ganz gut, auch wenn sie im Anime nicht immer gut genug getroffen werden. Touka mochte ich am wenigstens, solche „zuerst behandle ich dich mies weil du nervst, aber dann mach ich mir dauerhaft Sorgen und hab mich in dich verliebt“ Stereotypen sehe ich mittlerweile einfach nicht mehr so gerne. Kaneki hingegen mochte ich, auch wenn er seine Haarfarbe ständig wechselt, aber gerade wegen seiner verschiedenen Persönlichkeiten und der Entwicklungen hatte ich ihn ganz gerne. Besonders seine Rolle als Sasaki Haise fand ich super, auch wenn die von vielen nicht so gern gesehen wurde. Amon gefiel mir, weil man merkte wie die Begegnung mit Kaneki seine Denkweise verändert hatte und auch Charaktere wie Shu oder Uta fand ich sehr unterhaltsam.
Von den Quinks hingegen mochte ich eigentlich nur Saiko und später dann auch Urie, nachdem sich seine Einstellung änderte.

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Die Musik des Anime ist hingegen ziemlich gut. Das Opening der ersten Staffel in der Akustik Version finde ich am besten, aber auch das Opening der zweiten :re Staffel ist gut (und vermutlich leider das einzige gute an der Staffel). Das Ending der zweiten Staffel mochte ich ebenfalls, während ich die anderen Endings und Openings dann nicht so gut fand. Die Soundtracks im Anime selber sind aber trotzdem gut, wenn auch nicht immer mein Fall, aber sie passen ganz gut zu den jeweiligen Szenen.

Ich empfehle jeden lieber den Manga zu lesen statt sich den Anime anzusehen. Im Anime wird einfach zu viel weggelassen und es fehlen Zusammenhänge und wichtige Szenen. Jedem der Interesse an der Story hat würde ich den Manga ans Herz legen – denn der ist meiner Meinung nach ein richtiges Meisterwerk.

Tokyo Ghoul  bekommt von mir eine 6/10. 
Tokyo Ghoul:re bekommt eine 4/10.

Stand: 28.10.2018

 

 

 

Venom #F2

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Originaltitel: Venom
Erscheinungsjahr: 2018
Land: USA
Länge: 113 Minuten
Regisseur: Ruben Fleischer

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Da man mittlerweile durchaus sagen kann das Kinobesuche für mich zu einem richtigen Hobby geworden sind, so oft wie ich in dem Jahr das ich hier wohne bereits das Kino aufgesucht habe, gehe ich nun zu beinahe jedem Film der mich interessiert auch direkt ins Kino. Den Trailer zu Venom sah ich als ich jemanden besucht hatte – er sah unglaublich interessant und vielversprechend aus, weshalb ich mir vornahm ihn mir auch anzusehen. Da ich in meinen Oktober-Ferien einen Freund besuchte und er Venom ebenfalls sehen wollte, stand also ein Kinobesuch auf dem Programm – und zum ersten Mal war ich sogar in einer 3D Vorstellung.

Ein Raumschiff der Life Foundation stürzt mitten in einem Regenwald ab, an Bord waren sogenannte Symbionten, Lebensformen welche sie auf einem anderen Planeten entdeckt hatten und zu Forschungszwecken mit auf die Erde nahmen. Einer dieser Symbionten konnte entkommen, während die anderen drei zu dem Hauptsitz der Life Foundation gebracht werden. Eddie Brock, ein Journalist welcher bekannt dafür ist dort nachzubohren wo Nachfragen unerwünscht sind, spricht in einem Interview den Chef der Life Foundation Dr. Cartlon Drake darauf an, dass Gerüchte über Versuche an Menschen den Umlauf machen, die sogar Todesopfer fordern. Kurzerhand wird er rausgeschmissen und verliert Job, Beziehung und Wohnung. Doch dann meldet sich eine Wissenschaftlerin aus dem Team der Life Foundation bei ihm und bittet ihn um Hilfe – denn an den Gerüchten ist was Wahres dran: Drake versucht durch Versuche an Menschen eine Vereinigung zwischen Symbiont und Mensch zu erreichen, damit diese sich weiterentwickeln, was oft mit dem Tod der betroffenen Person endet. Also bricht Eddie dort ein, kommt in Kontakt mit einem dieser außerirdischen Lebensformen,  beginnt kurze Zeit später eine Stimme in seinem Kopf zu hören und entwickelt übermenschliche Kräfte…

[Achtung. Ab hier können Spoiler auftreten!]
Der Trailer sah sehr beeindruckend aus, während ich den Film an sich dann zwar gut fand, aber doch ein klein wenig mehr erwartet hatte. Das lag nicht daran, dass er schlecht war, sondern viel mehr daran, dass ich mit mehr gerechnet hätte und mir der Anfang etwas zu… lang war. Es dauert erstmal eine gefühlte Ewigkeit, ehe Eddie mit Venom in Kontakt kam und ab da ging alles urplötzlich verdammt schnell. Ich finde hier hätte man den Film durchaus etwas länger machen können oder die Anfangsszenen ein wenig kürzen können, um dem ganzen mehr Zeit zu geben.

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Leider habe ich nie die Comics gelesen und kann daher keinen Vergleich ziehen, wie Venom sich dort verhält – aber allein von den Trailern her habe ich Venom als bösartiger und düsterer erwartet, als er letztendlich war. Vor allem war für mich nicht ganz nachvollziehbar, weshalb er so schnell die Seiten wechselte und „gut“ wurde. Klar hat er sich mit Eddie einen Körper geteilt und kannte seine Gedanken, Gefühle etc. – aber ein Wesen, was ursprünglich eigentlich eher negativer Natur war und auf die Erde kam um diese zu Vernichten, hat für mich dann etwas zu schnell einen Sinneswandel erlebt. Zumal für mich nicht wirklich ersichtlich war weshalb, die beiden waren nur wenige Tage zusammen und das hat ihn gleich so sehr verändert? Wirkte irgendwie unglaubwürdig.

An sich hat mir der Film aber dennoch gut gefallen, auch wenn es mir am Ende ein wenig zu viel CGI war, aber gut, irgendwie müssen sie ja die Symbionten animieren. Das Design von Venom hingegen fand ich einfach nur Klasse, er sieht so verdammt cool aus und ich mochte auch die Stimme, mit welcher er zu Eddie gesprochen hat.
Ansonsten war es das Konzept, böser Wissenschaftler, Typ der ihn aufhalten will, bekommt irgendwie übermenschliche Kräfte, es gelingt am Ende. Kenne ich schon aus anderen Filmen, stellte für mich jetzt nichts überraschendes dar.

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Die Dialoge zwischen Eddie und Venom und die Beziehung der beiden hat für mich einiges herausgerissen. Aber wie schon erwähnt, finde ich dass man hier viel mehr auf den Anfang dieser Symbiose hätte eingehen können und da hat mir einiges an Aufbau gefehlt. Es war einfach zu überhastet. Außerdem empfand ich die Ex-Freundin von Eddie als eher faden Charakter. Ich konnte durchaus verstehen, warum sie Eddie verlassen hatte – immerhin hat er in ihren vertraulichen Unterlagen rumgeschnüffelt – aber sie hat sich direkt einen Neuen gesucht und trotzdem wurde dann die ganze Zeit weiterhin eine Liebesgeschichte der beiden angedeutet, was für mich keinen Sinn ergeben hat. Klar verstehe ich dass sie ihm trotzdem helfen wollte, aber sie hat mehrmals betont dass sie ihren jetzigen Freund nicht verlassen würde, aber er rennt ihr dennoch ständig hinterher (obwohl sie nichts besonderes an sich hatte, was es jetzt wirklich wert wäre) und sie zum Teil dann auch ihm. Ich finde man hätte, wenn man schon solche Elemente drin haben will, das alles ein wenig besser aufziehen können.

Die Szene welche dann noch nach dem Abspann folgt, konnte ich als jemand der die Comics nicht kennt natürlich leider nicht verstehen – ich musste mir erst von jemandem erklären lassen, wer denn besagter Mann in der Zelle war, der vermutlich dann in einem zweiten Teil eine Rolle spielen wird. Bin jedenfalls gespannt darauf und freue mich mehr von Venom zu sehen – auch wenn ich hoffe, dass der nächste Teil eine höhere Altersbegrenzung anvisiert und dann vielleicht wirklich etwas „düsterer“ wird.

Venom bekommt von mir eine 6/10.

Stand: 25.10.2018

 

Fire Emblem Awakening #G3

Fire Emblem Awakening

Erscheinungsjahr: April 2013
Land: Japan
Publisher: Nintendo
Konsole: Nintendo 3DS
Spielzeit: 11:25 (+ die Spielzeit in welcher ich verloren habe)

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Fire Emblem Awakening war mein erstes, richtiges Spiel dieser Reihe. Neugierig geworden war ich, da ein Freund das Handyspiel (Fire Emblem Heroes) spielte und ich ebenfalls anfing, die Figuren und Charaktere die man dort spielte optisch sehr gut aussahen und ich schon ab und an von Fire Emblem gehört hatte. Also lieh ich mir damals Awakening von jemandem aus, doch musste es recht schnell wieder zurück geben, weswegen ich es lediglich anspielen konnte. Glücklicherweise habe ich mir letztens von einer Freundin mehrere Spiele ausgeliehen, wovon auch einige Fire Emblem Teile dabei waren und da ich Awakening ja sowieso schon einmal angespielt hatte, nahm ich mir das auch gleich als erstes vor.

[Achtung. Ab hier können Spoiler auftreten!]
Die Story an sich ist nichts besonderes: Der Hauptcharakter wacht irgendwo mitten im nirgendwo auf und wird – welch Überraschung – von dem Prinz des Landes gefunden. Man kann sich nur an seinen Namen erinnern, aber sonst an rein gar nichts, weder warum man dort rumliegt noch, was man die Jahre vorher eigentlich getrieben hat. Der recht naive Prinz Chrom, welcher nicht sonderlich vorsichtig ist was das Vertrauen in fremde Menschen angeht, nimmt ihn mit und er wird sein bester Freund und Taktiker. Ihr müsst einen bösen König besiegen, die Auferstehung eines Drachen verhindern (was euch natürlich nicht gelingt) und diesen dann am Ende vernichten, zwischendurch reist ihr auch noch auf einen anderen Kontinent, wo ihr den dortigen Eroberer ebenfalls platt macht. Keine einzigartige Story – dasselbe Prinzip, welches man in vielen anderen Spielen ebenfalls findet.

Trotzdem habe ich es beinahe am Stück gespielt und das liegt vor allem an den individuellen Charakteren, die das Spiel zu bieten hat. Besonders schön fand ich, dass man in fast jedem Kapitel einen neuen Charakter dazu bekommen hat und auch durch Nebenquests der ein oder andere zu dir stieß, welchen man dann im Kampf einsetzen konnte. Schade allerdings war, dass man natürlich nur eine begrenzte Anzahl in die Schlacht mitnehmen konnte, weswegen man dann immer die Qual der Wahl hatte, für welchen Charakter man sich entscheidet und levelt, und welche man dann einfach liegen lässt.

Besonders mochte ich Henry, ein Charakter der ständig am Lächeln war und zum Teil sehr makabere Witze machte. Die Freundschaft welche Chrom mit dem Hauptcharakter verband fand ich ebenfalls sehr schön dargestellt, wenn auch an einigen Stellen auch leicht übertrieben. Zelcher (sie reitet auf einem Drachen, wie cool ist das denn?) Lon’zu und Tharja mochte ich ebenfalls, sowie Frederick und Ricken, welcher vom Typ her dann eher der niedliche kleine Junge war, der beweisen wollte, dass er alleine auch was kann. Frederick hingegen war der überfürsorgliche Ritter von Chrom und Lissa, und die kleinen Zwischendialoge die man sich während des Spiels ansehen konnte, haben mich desöfteren zum Grinsen gebracht.
Besonders cool fand ich auch diesen Witz mit Kellam, welcher obwohl er eine massive Rüstung trägt und riesig ist, von niemandem bemerkt wird, als wäre er einfach gar nicht da. Diesen Gag haben sie auch im Cover eingebaut – dort ist er ebenfalls zu sehen, aber so sehr im Hintergrund, dass man ihn einfach übersieht.

Sehr schön fand ich auch das es im „klassischen“ Spielmodus tatsächlich so war, das Figuren welche in einem Kampf gestorben waren auch wirklich tot waren beziehungsweise, man diese dann für die nächsten Missionen nicht mehr mitnehmen konnte. Das hat das Spiel um einiges realistischer und auch schwerer gemacht, was ich sehr angenehm fand. Im anderen Spielmodus, sind sie dann lediglich nur geflüchtet und traten den Rückzug an, waren aber bei der nächsten Mission wieder verwendbar. Ebenfalls schön realistisch fand ich, dass man die Charaktere dort verkuppeln konnte wie man wollte – je nachdem, wie oft sie Seite an Seite gekämpft hatten, stieg die Sympathie und man konnte sie verheiraten und die Kinder waren dann ebenfalls Charaktere, die dann spielbar waren.

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Das Spielprinzip an sich war ich schon aus anderen Spielen gewohnt – man hat ein Schachbrettartiges Spielfeld, und musste die Charaktere über die Felder bewegen. Je nach Klasse konnten sie mehr oder weniger Felder in einem Zug zurück legen, einige können über zwei Felder angreifen, andere wiederum nur was direkt neben ihnen steht. Sobald Chrom oder der Hauptcharakter im Kampf gefallen waren, ging man Game Over und musste vom letzten Speicherstand aus anfangen.

Was ich hier sehr schön fand, war die kurze Dauer der einzelnen Kapitel und das man nach jedem gefragt wurde, ob man Speichern möchte. Klar, das hat man bei den meisten anderen Spielen auch, aber dort sind die einzelnen Chapter meist so lang, dass man dennoch zwischendrin speichern muss, sonst muss man bei einem verlorenen Kampf wenn es ganz dumm kommt Stunden von Story nachholen, was dort zum Glück aufgrund der Kürze nicht das Problem war. Außerdem konnte man hier Cut Scenes oder Kampfanimationen auch überspringen, was ich sehr angenehm fand, da ich jemand bin der es nicht leiden kann wenn Kämpfe durch die sowieso immer gleich aussehenden Kampfanimationen unnötig länger gemacht werden, und man so auch wenn man einmal starb, nicht gezwungen war die Cut Scene sich jedes Mal anzusehen, sondern sie einfach überspringen konnte.

Nachdem man Max. Level 20 erreicht, kann man mit Hilfe eines Meistersiegels zu einer höheren, stärkeren Klasse aufsteigen. Was ich hier angenehm fand war die Tatsache, dass man bei den meisten Charakteren die Möglichkeit zwischen zwei Klassen hatte und so wählen konnte.

Fire Emblem Awakening ist ein sehr gutes Spiel, und ich werde auch die anderen Fire Emblem Teile welche ich mir ausgeliehen habe definitiv bald spielen, da es wirklich unglaublich viel Spaß macht.

Fire Emblem Awakening bekommt von mir eine 8/10.

Stand: 21.10.2018

 

 

Liste aller Blogbeiträge

Anime:
Barakamon #A7
Fate/Zero #A8
Food Wars #A3
Free! #A9
Kakegurui #A6
Magi: The Kingdom of Magic #A1
My Hero Academia #A2
Tokyo Ghoul(:re) #A10
Yowamushi Pedal: Glory Line #A4
Yuri on Ice #A5

Manga:
Ajin #M2
Are you Alice? #M3
Fire Punch #M1
Shinigami x Doctor #M5
Unterm Wolkenhimmel #M4

Boyslove:
23:45 #Y5
Electric Delusion #Y3
Given #Y1
In these Words #Y2
Only the Flower knows #Y4
Schlaflose Nächte #Y7
Seven Days #Y6

Bücher:
Firefight #B3
Kinder des Nebels #B2
Steelheart #B1

Serien:
Sherlock #S2
Tote Mädchen lügen nicht 2 #S1

Filme:
A Quiet Place #F1
Venom #F2

Spiele:
Digimon Story Cyber Sleuth #G1
Digimon Story Cyber Sleuth: Hackers Memory #G2
Fire Emblem Awakening #G3
Fire Emblem Fates: Vermächtnis #G4

Meinung:
Animefans #T4
Anime Messe Berlin 2018 #T1
Fortsetzungen #T5
Romance Anime/Manga #T3
Sommerferien 2018 #T6
Sportanime #T2
Wie ich zu Anime und Manga kam… #T7

Toplisten:
Sportanime #L1

 

Top 5 Sportanime #L1

Weil ich ja schon einmal einen Meinungsblog über Sportanime gemacht habe, dachte ich, dass ich ja auch mal eine Liste meiner Lieblingssportanime vorstellen könnte.
Es könnten durchaus Spoiler vorkommen!

5. Prince of Tennis

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Nachdem ich schon diverse Sportanime gesehen hatte und mich mit der Genre angefreundet hatte, bekam ich Lust immer mehr Anime dieser Art zu sehen und habe mich auch nach ein paar ältere umgesehen. So auch Prince of Tennis, den ich innerhalb von nur 1-2 Wochen geschaut habe.

Auch wenn ich die neueren Animationsstile gewohnt bin, ist der Stil von Prince of Tennis nicht schlecht. Solchen alten Stile erinnern mich immer an die Zeit als ich mit Anime anfing und ich mich an die Klassiker gehalten hatte, welche alle noch ähnliche alte Animationsstile hatten. Das Einzige was mich hier gestört hat waren das Verhältnis zwischen Alter und Aussehen – denn während der Hauptcharakter durchaus aussieht wie seine 12 Jahre, sehen seine Teamkameraden deutlich älter, fast schon erwachsen aus, wobei sie selbst nur 1-2 Jahre älter sind. Und die Tatsache, dass der Hauptcharakter fast immer gewann (außer gegen Tezuka, wenn ich mich richtig erinnere) wurde mit zunehmender Dauer auch irgendwie etwas fade, aber das ist bei vielen Sportanime so und würde ich nicht unbedingt als negativen Punkt sehen.

Die Charaktere an sich fand ich allerdings alle super und unterhaltsam. Selbst die Fillerfolgen des Anime konnte man sich gut ansehen und auch die Story gefällt mir ganz gut. Auch hier liegt der Sport mehr im Fokus und es gibt keinen Fanservice.

 

4. Kuroko no Basket

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Mein erster richtiger Sportanime. Da mich Sport im echten Leben eigentlich nicht wirklich interessiert und ich auch noch nie nachvollziehen konnte warum man brüllend vor dem Fernseher sitzt und dabei zusieht wie Leute einem Ball hinterher rennen oder um die Wette fahren, hatte ich dementsprechend auch nie Interesse an Sportanime gezeigt. Doch eines Tages änderte es sich – der Grund: Ich war damals noch viel auf Seiten wie Tumblr u.ä. unterwegs, hatte sehr oft Bilder von Kuroko no Basket gesehen und wurde regelrecht damit zugespamt. Um ehrlich zu sein war es nicht nur wegen den Boyslove Bildern die es haufenweise zu dem Anime gibt, sondern vor allem Akashi warum ich neugierig wurde (ich mochte damals die Farbe rot ganz gerne…) und dachte mir, dass vielleicht allgemein Sportanime gar nicht so übel sein könnten.

So kam es, dass ich mir die damals 18 Folgen von Kuroko no Basket innerhalb von nur 2 Tagen ansah und mega enttäuscht war, dass ich jetzt jede Woche warten müsste, ehe eine neue Folge erschien – und das obwohl bis zu diesem Zeitpunkt Akashi nicht einmal wirklich vorkam. Ab da hab ich den Anime bis zum Ende der dritten Staffel mitverfolgt.

Ich mag die Charaktere in Kuroko no Basket ganz gerne, besonders Akashi, wie man sich vermutlich denken kann (außerdem wird er zusätzlich auch noch von meinem Lieblingssynchronsprecher gesprochen). Im Großen und Ganzen unterscheidet er sich aber nicht wirklich von den sonstigen, üblichen 0/8/15 Sportanime. Die Spieler sind übertrieben talentiert und können Dinge, welche im echten Leben physikalisch nicht einmal möglich wären – dazu kommen diese wirklich endlos langen Monologe, welche die Charaktere im Kopf führen und die mit zunehmender Dauer des Anime immer mehr begannen mir auf die Nerven zu gehen, insbesondere nachdem sie dann anfingen zehn Minuten oder mehr der gesamten Folge einzunehmen, während man eigentlich nur wissen wollte wie sie nun endlich gewinnen.

 

3. Yowamushi Pedal

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Wie schon in meinem Meinungsblog erwähnt, ist Yowamushi Pedal einer der wenigen Ausnahmen und bricht ein paar der typischen Grundregeln eines Sportanime, weswegen ich es angenehm fand ihn zu schauen.

Fahrrad fahren ist jetzt nichts besonderes, und da es tatsächlich mal ein Sportanime ist, wo man (zumindest ich) niemanden miteinander shippt und es wirklich mehr schaut, weil es um den Sport an sich geht und er spannend ist, ging er damals anfangs komplett an mir vorbei – vermutlich eben genau weil man nirgendwo viel davon gesehen hatte – und als ich dann durch Zufall auf ihn stieß waren schon fast 20 Folgen draußen.

Ein Punkt, den ich unglaublich sehr mag und der ihn von anderen Anime dieser Genre unterscheidet, ist einfach die simple Tatsache dass es weiter geht. Ja, richtig gehört – der Anime hört nicht einfach nach dem gewonnen Inter High und dem Sieg auf! Obwohl sie ihren Traum wahr gemacht haben, die Senpais aus dem dritten Jahr glücklich sind, geht es für die Talente aus dem ersten Jahr weiter. Sie kommen ganz normal ins zweite Jahr – die älteren haben ja jetzt die Schule verlassen – es kommen neue (talentierte) Mitglieder, einen neuen Kapitän, und jetzt sind sie die älteren Schüler welche die Neulinge anleiten müssen. Außerdem wird hier ganz gut gezeigt, was für einen Einfluss es hat dass sie den Inter High gewonnen haben, was die Anmeldung der neuen Schüler betrifft und vor allem auch welchen Druck es machen kann die Nummer 1 zu sein – denn es gibt jetzt nur noch mehr Mannschaften und talentierte Gegner, welche es auf sie abgesehen haben. Sie müssen sowohl gegen neue wie auch alte Gegner antreten, welche sich in der Zeit bis zum nächsten Inter High natürlich ebenfalls stark verbessert haben. Ist das nicht großartig erfrischend?

Ebenfalls ganz lustig finde ich ja, dass der Hauptcharakter einfach fast schon langweilig normal ist, beinahe schon schwächlich aussieht und in Wahrheit eigentlich auch ein Otaku ist – und trotzdem eine Besonderheit hat, die ihn als Climber auszeichnet. Außerdem ist es unterhaltsam, wenn er plötzlich anfängt zu singen weil es ihm Kraft gibt – was die Gegner am Anfang noch belächeln, ihn unterschätzen und plötzlich ist er an ihnen vorbei ohne dass sie bemerkt haben wie er das überhaupt angestellt hat.

Alle Charaktere in der Serie sind etwas sehr übertrieben und weird, aber ich glaube das war auch so ein Punkt den ich mochte.

Natürlich hat auch dieser Anime unlogische Dinge, welche im echten Leben nicht möglich sind, aber darüber kann man hinwegsehen und gerade weil er so viele positive Dinge hat, verdient er für mich den dritten Platz in dieser Liste und ich kann ihn jedem empfehlen, der Sportanime nicht nur wegen „Fanservice“ schaut!

 

2. Haikyuu!

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Volleyball, eine Sportart mit der ich sogar zumindest zum Teil etwas anfangen kann. Da ich sehr unsportlich bin, kann ich absolut gar nichts und gerade alles was mit einem Ball zu tun hat ist nicht gerade mein Fall, aber Volleyball fand ich in der Schule immer am erträglichsten.

Schon lange in den Tiefen der Sportanime versunken, stand für mich außer Frage dass ich mir Haikyuu ebenfalls anschauen würde. So kam es dann auch und ich habe diesen Anime mitverfolgt, seit er herauskam. Auch zum ersten Mal ein Anime, wo ich von Anfang an auch verstanden habe, wie in etwa die Regeln ablaufen ohne dass ich es erst mit der Zeit begriffen habe… Das hat ihn mir auch etwas schmackhafter gemacht.

Wie so viele mag ich die Charaktere in Haikyuu richtig gerne. Hinata, der trotz seiner Größe übertrieben hoch springen kann, Kageyama der sich anfangs schwer damit tut auch wirklich in einem Team zu spielen, der superfreundliche Suga den man einfach nur in den Arm nehmen will und die ganzen anderen Mitglieder, welche alle auf ihre Art großartig sind. Auch die Gegner sind hier ganz cool – besonders Kenma war mir sympathisch, weil er eigentlich recht unsportlich ist und lieber Videospiele spielt statt aktiv Sport zu betreiben, aber dennoch ein wichtiger Spieler in seiner Mannschaft ist.

Was ich besonders mag ist die Tatsache dass die Spiele so schön flüssig ablaufen – keine unnötig langen Dialoge oder inneren Monologe, welche fast die ganze Folge einnehmen, keine viel zu langen Zwischenszenen. Sie spielen einfach nur – natürlich fallen mal ein paar Sätze welche vom Mitspieler zugerufen werden oder es wird kurz gezeigt was die Charaktere in dem Moment denken, aber es nimmt eben nicht die halbe Folge ein oder kommt einem störend vor, weil es sich damit mehr als nötig in die Länge zieht. Natürlich ist es hier auch wie bei anderen Sportanime und sie gewinnen fast immer nur ganz knapp – aber das ist auch hier nichts schlechtes. Haikyuu versucht sich auch relativ realitätsnah zu halten (außer vielleicht die Tatsache, dass Hinata wirklich übertrieben hoch springen kann), was es ebenfalls angenehmer macht zu schauen.

 

1. Dia no Ace

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Die Nummer 1 meiner Liste ist ein Sportanime, der vielleicht gar nicht einmal so bekannt ist – zumindest kenne ich niemanden, der diesen Anime ebenfalls geschaut hat.

Ich bin durch Zufall auf diesen Anime gestoßen, als die erste Folge erschien. Damals richtig in einer „Sportanime-Phase“ dachte ich mir, dass ich mir die erste Folge mal ansehen werde, auch wenn Baseball jetzt nicht sonderlich spannend klingt.

Eine einzige Folge und dieser Anime hatte mich – von da an habe ich jede Woche die neue Folge gesehen, was bei 75 Folgen der ersten und 51 Folgen der zweiten Staffel durchaus das längste ist, was ich je mitverfolgt habe, ohne dabei größere Unterbrechung zu haben.

Es gibt viele Dinge, welche ich an diesem Anime besonders mag. Zum einen ist es die Tatsache, dass der Hauptcharakter mal nicht irgendein talentiertes Genie ist. Klar, nicht bei jedem Sportanime ist der Protagonist auch gleich das Ass, aber oft sind sie trotzdem sehr talentiert oder haben eine gewisse, sehr stark hervortretende Besonderheit. (Beispiel: Auch der Hauptcharakter aus Yowamushi Pedal war zwar vorher ein unbekanntes Blatt, aber er hatte eben diese Besonderheit dass er selbst mit einem klapprigen Fahrrad schneller als andere den Berg hoch kam). Bei Eijun ist das ein wenig anders – er hat zwar schon vorher Baseball gespielt, aber nicht wirklich gut und die Mannschaft bestand nur aus zum Großteil sehr untalentierten Freunden von ihm, weswegen er sich immer zurück hielt. Nur durch Zufall wird er von der Managerin einer bekannten Schule entdeckt – und ergreift die Chance.

Doch er muss üben und lernen – und in seinem Team sind viel mehr, wesentlich talentiertere Mitstreiter, welche in einigen Bereichen viel bessere Qualitäten als er aufweisen. Außerdem wird  er nicht gleich von Anfang an eingesetzt – teilweise spielt er fast das ganze Spiel über nur kaum. Und das macht es für mich so schön ihn dabei zuzusehen, wie er sich immer weiter voran arbeitet. Was ebenfalls mal etwas Neues ist: Der Hauptcharakter hat hier auch einmal ein richtiges Tief. Normalerweise ist es in Sportanime so, dass bei Problemen zehn Minuten überlegen, zwei Tage Training oder die netten Worte eines Teamkameraden ausreichen und plötzlich ist alles wieder in Ordnung, sie habe eine Lösung gefunden oder ihre inneren Zweifel wurden beseitigt. Das war hier nicht der Fall, es hat gedauert bis Eijun wieder richtig werfen konnte und das hat es mir ebenfalls gleich etwas sympathischer gemacht.

Und auch dieser Anime geht weiter. Hier sogar mit dem Unterschied, dass sie es nicht geschafft haben – sie konnten ihre Senpais aus dem dritten Jahr eben nicht zum Sieg führen, diese machen nun auch ihren Abschluss und treten aus, sodass andere welche in der Mannschaft sind nun auch ins Stammteam aufgenommen werden. Sie gewinnen das nächste Turnier und es werden neue Charaktere gezeigt, welche dann in ihrem ersten Jahr dazu stoßen werden und Eijun sowie die anderen kommen jetzt in das zweite Jahr.

Hier liegt auch wirklich mehr die Sportart im Fokus – keine unnötigen Fanservice Szenen und es ist realistisch. Für mich der verdiente Platz 1.

Stand: 13.09.2018

 

 

Free! #A9

Free!
Staffeln: 3
Episoden: 12/13/12
Jahr: Sommer 2013
Status: laufend

Staffel 1
Opening:
Rage On von Oldcodex
Ending:
Splash Free von Style Five
Ever Blue von Style Five

Staffel 2
Opening:
Dried up Youthful fame von Oldcodex
Ending:
Future Fish von Style Five
Clear Blue Departure

Staffel 3
Opening:
Heading to Over von Oldcodex
Ending:
Gold Evolution von Style Five

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Eine Freundin zeigte mir den Trailer, ich dachte: Netter Animationsstil, sieht nach viel Fanservice aus, ich als Fangirl werde es mir mal anschauen.

Über die Story gibt es hier nicht viel zu sagen. Haruka und Makoto gehen jetzt auf das zweite Jahr der Highschool, wo sie auf ihren alten Teamkameraden Nagisa treffen, der jetzt dort in das erste Jahr geht. Sie stellen fest, dass Rin, ebenfalls ein früherer Teamkamerad, welcher eine Weile in Australien verbracht hat, nun wieder in Japan ist und auf ein Internat geht. Sie rufen den Schwimmclub der Schule wieder ins Leben um wieder an Turnieren teilzunehmen…

[Achtung. Ab hier können Spoiler auftreten!]
Wie ich in meinem Beitrag zu Fortsetzungen schon erwähnt habe, finde ich die dritte Staffel von Free ziemlich unnötig und bin der Meinung, dass man sie sich auch einfach hätte sparen können. Für mich ist Free auch kein Sportanime, sondern reiner Fanservice. Es hat nicht gerade viel mit Sport oder Schwimmen zu tun, der Fokus liegt mehr auf den dramatischen Fanservice Szenen, statt auf dem angeblichen Sport, wie es in Sportanime für gewöhnlich der Fall ist und eigentlich auch sein sollte.

Trotzdem fand ich die ersten beiden Staffeln nicht schlecht. Wie gesagt, ich bin ein Fangirl und habe nichts dagegen – gerade auch bei Anime wie Free, die es ja mehr als nur deutlich darauf anlegen und einem sagen „Wir wollen dass ihr die Charaktere anfangt zu shippen.“ und alles dafür tun, dass du praktisch schon dazu gezwungen bist, dir diesen Anime anzuschauen ohne drumherum zu kommen am Ende mit einem Ship zu enden.

Die Story ist halt echt nichts besonderes – Staffel 2 war schon eher weniger nötig, aber trotzdem noch annehmbar wie ich fand und hatte auch ein Ende, was alles abgerundet hat (wie Staffel 1 zwar auch, aber gut). Ich finde dass man es hier hätte enden lassen können und ich habe mir auch die Filme/Specials die danach dazu rauskamen nicht mehr angesehen, da es mich nicht interessiert hat. Ich habe auch mehr nur durch Zufall gesehen, dass Free sogar eine dritte Staffel bekommen soll und mein erster Gedanke war: Wie unnötig, nur weil er durch den Fanservice und so auch durch die extremen Fangirls beliebt war. Gibt mehr Anime wo ich mir eine weitere Staffel gewünscht hätte.

Trotzdem, obwohl ich es unnötig fand, habe ich mich dennoch irgendwie auf die dritte Staffel ein wenig gefreut, wenn auch mehr weil es halt einfach Free ist um ehrlich zu sein. Am Ende habe ich von Staffel 3 genau eine Folge gesehen und fand sie so dermaßen langweilig, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich die dritte Staffel überhaupt noch weiter schauen möchte oder nicht sogar droppe. Denn ganz im Ernst: Es ist dasselbe Prinzip wie bei Staffel 2 nur mit mehr Charakteren.

„Hm, was könnte man wohl machen um den Drama-Faktor zu erhöhen? Oh ich weiß was! Wir bringen 1-2 Charaktere ein, damit noch mal richtig viel Dramatik reinkommt, und damit es noch wirksamer ist, haben die in der Vergangenheit eine mega wichtige Rolle gespielt!“ Wunderbar. Was mich hier nervt ist einfach, dass diese Charaktere vorher NIE erwähnt werden und man richtig merkt, dass die Macher einfach nur zu einfallslos waren, sich irgendwas besonderes auszudenken und dann im Glauben sind einfach neue Charaktere reinzuwerfen, denn es wird ja trotzdem geschaut, weil es ist Free. Und leider Gottes, scheint das ja auch, zumindest bei diesen Free Fangirls, zu funktionieren.

Was man hier aber als positiven Punkt aufführen kann ist der Animationsstil. Hier haben sich die Macher wirklich Mühe gegeben und er ist so schön, dass ich mich frage warum man dass gerade bei Free macht, statt bei einem anderen Anime.

Die Musik ist auch ziemlich gut. Ich mag die Openings (da ich Oldcodex nicht schlecht finde), aber sie passen meiner Meinung nach nicht zu der Serie, sie klingen einfach zu… Action geladen. Die Endings, welche von den Synchronsprechern sind, finde ich hingegen ziemlich gut und auch von der Art her passend.

Die Charaktere hingegen sind jetzt auch nicht wirklich interessant und mehr 0/8/15, als irgendwie besonders. Zwar mag ich Haruka sehr gerne, aber auch mehr, weil ich genau diese Art von Charakter mag und ihn deswegen so super finde und weniger weil er tiefgründig wäre. Denn das ist nicht wirklich das, was man bei Free erwarten kann – einen guten Plot oder tiefgründige Charaktere sind hier nicht vorhanden. Es ist halt wirklich nur ein Fanservice Anime, der ganz nett anzusehen ist, aber wo ich finde dass man ihn nicht mehr als unnötig in die Länge ziehen muss.

Free! bekommt von mir eine 6/10.

Stand: 09.09.2018

 

Fate/Zero #A8

Fate/Zero

Originaltitel: Fate/Zero
Episoden: 25
Jahr: Herbst 2011
Opening:
Oath Sign von LiSA
To the Beginning von Kalafina
Ending:
Memoria von Aoi Eir
Up on the Sky, the Wind sings von Luna Haruna

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Auch ich habe es endlich, nach Ewigkeiten einmal geschafft, mir etwas von der Fate Reihe anzusehen. Vor sehr langer Zeit habe ich zwar einmal Fate/Stay Night gesehen, konnte mich aber kaum daran erinnern (ist eben wirklich schon lange her) und da mir die Reihe schon so oft empfohlen wurde, hatte ich beschlossen es mir anzusehen, diesmal allerdings mit Fate/Zero zu beginnen.

Der heilige Grals-Krieg, ein Wettkampf zwischen großen Magierfamilien, der viele Jahre zuvor von diesen ins Leben gerufen wurde. Sieben Magier nehmen daran teil, beschwören einen Heldengeist und kämpfen so um den heiligen Gral. Dieser soll dem jeweiligen Gewinner und seinem Servant jeweils einen Wunsch erfüllen. Nun beginnt der vierte Grals-Krieg, mit jede Menge fähigen Magiern, welche alle ihre eigenen Ziele und Wünsche verfolgen und alles dafür tun um den Gral zu gewinnen…

[Achtung. Ab hier können Spoiler auftreten!]
Die ersten Folgen von Fate/Zero sind etwas langatmig, und bis ungefähr Folge 3 dachte ich auch „Ist okay, aber bisher kann ich nicht nachvollziehen warum er so gemocht wird.“ doch dann wird er immer besser und spannender und nun kann ich verstehen, was alle daran so mögen – denn es ist wirklich ein guter Anime.

Die Story wird immer spannender und auch zum Ende hin war einem nicht so ganz sicher, wer nun gewinnen wird – zwar gab es welche, wo einem schon von Anfang recht klar war dass die es niemals schaffen werden, aber bei 2-3 Leuten konnte ich mich nicht so ganz entscheiden. Gerade wenn man auch die Stärke der Heldengeister berücksichtigt. Das Ende hatte ich auch nicht so erwartet und ich freue mich schon wenn ich Fate/Stay Night anfange.

Zwei Charaktere haben hier für mich viel  von dem Anime ausgemacht – Alexander und Gilgamesh. Gerade Alexander war einfach der lustigste Charakter, ich meine ganz im Ernst, er marschiert bei den Feinden ein um ganz friedlich ein Trinkgelage zu veranstalten? Wie cool ist der denn drauf? Allgemein sein ganzes Auftreten war einfach super, ich mag solche ehrlichen und ehrenhaften Charaktere. Und ich mochte auch diese Beziehung, die er zu Waver hatte, der zwar nur ein Drittklassiger Magier war, den er aber trotzdem als Freund gesehen hat und ihn am Ende sogar in sein Gefolge holt.

Gilgamesh mochte ich vor allem wegen seiner dermaßen arroganten Art, oder auch dass er seinen eigentlichen Meister hinterging um mit dem Priester zusammen zu arbeiten. Was für mich nur keinen wirklichen Sinn ergeben hat war die Tatsache, dass er am Ende ganz plötzlich entschieden hat Saber zu heiraten – ich fand sie war, um ehrlich zu sein, ein eher langweiliger Charakter, und gerade Gilgamesh der sich davor noch aufregt, wie es diese niederen Kreaturen nur wagen können auf dem selben Boden wie ihn zu stehen, will gerade sie dann zur Frau? Natürlich war sie sehr stark, aber ich hätte es nicht erwartet, gerade wegen seiner Art.

Tatsächlich fand ich es aber ganz interessant, dass hier König Arthus als eine Frau dargestellt wurde. Sie war ja auch ziemlich stark und hatte ihre richtig coolen Momente, ich fand nur ihren Charakter nicht wirklich besonders.

Auch die anderen Heldengeister waren ganz cool und gut dargestellt, die Meister hingegen fand ich zum Teil eher uninteressant. Sie wurden mir am Anfang auch ein wenig zu lang vorgestellt, weswegen sich die erste Folge für mich auch so gezogen hatte. Klar fand ich es ganz cool dass man so immerhin einen Eindruck bekommt, aber ich finde dass es durchaus auch etwas kürzer hätte sein können.

Fate/Zero bekommt von mir eine 8/10.

Stand: 06.09.2018